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nobocom ermöglicht effiziente Befundung bei Mammographie-Screening in der Pfalz

IT-Unternehmen aus Mönchengladbach implementiert digitale Mammographie-Screening-Lösung mit Zentralarchiv. Austausch von Bilddaten erfolgt elektronisch.

Mönchengladbach, 15. April 2008 – Die nobocom GmbH hat seit Anfang 2008 die Basis für die Vernetzung von fünf Mammographie-Screening-Einheiten mit einem Zentralarchiv in der Pfalz gelegt. Mit Hilfe moderner IT-Lösungen sind die bereits angeschlossenen Standorte in Ludwigshafen, Pirmasens und Speyer in der Lage, Mammographie-Bilddaten elektronisch auszutauschen und Befundungen unabhängig vom Standort durchzuführen. Die Einheiten in Kaiserslautern und Neustadt werden bis Anfang Mai ebenfalls vernetzt sein.

Das Programm in der Pfalz setzt dabei auf ein 12 Terabyte großes Zentralarchiv in Pirmasens. Alle Bilddaten aus den fünf dezentralen Erstellereinheiten werden hier gespeichert. Bei der turnusmäßigen Kontrolle im Abstand von zwei Jahren werden die Bilddaten automatisch aus dem Zentralarchiv geladen. Die Standorte verfügen über Befundungsworkstations mit dem Programm JiveX Diagnostic Workstation Mammo des Herstellers VISUS. Die Workstations sind über einen DICOM-Router mit dem JiveX-Zentralarchiv verbunden und ermöglichen den Bilddatenaustausch. Zusätzlich können mit MaSc 2.x softwarebasiert alle Arbeitsabläufe des Mammographie-Screenings von der Einladung über die Untersuchung bis zur Dokumentation sowie Befund- und Bildübertragung durchgängig elektronisch abgebildet werden. Die Mammographie- Einheiten sind über Standleitungen an das Zentralarchiv in Pirmasens angebunden. Der Datenaustausch erfolgt über das Hochsicherheitsdatennetz KV-SafeNet der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Die Vorteile des digitalen Datenaustauschs liegen für Maximilian Reisch, Geschäftsführer der nobocom GmbH, auf der Hand: „Im Rahmen des Mammographie-Screenings sind unabhängige und zeitnahe Doppelbefundungen vorgesehen. Durch die digitale Übertragung der Bilddaten sparen alle Beteiligten sehr viel Zeit. Denn der aufwändige Transport von Röntgenaufnahmen zu den Zweitbefundern oder zeitraubende Anreise der Zweitbefunder zu den Erstellereinheiten entfällt. Und auch die Frauen profitieren von der modernen IT-Infrastruktur. Denn sie erhalten dadurch sehr schnell ein verlässliches Ergebnis.“ Rund 167 000 Frauen in der Screeningeinheit Pfalz haben Anspruch auf eine Untersuchung im Rahmen des Mammographie-Screening- Programms.

Die Programmverantwortlichen Ärzte für das Mammographie-Screening Pfalz, Dr. med. Kurt Scherer und Dr. med. Jürgen Roth, sind von der nobocom-Lösung überzeugt: „Uns hat die enorme Flexibilität und die Leistungsfähigkeit von nobocom schon in der Planungsphase absolut überzeugt. Das Mammographie-Screening ist ein sehr anspruchsvolles Programm, deshalb können wir nur mit Hilfe zuverlässiger IT-Lösungen schnelle und fundierte Entscheidungen für unsere Klientinnen treffen“, sagt Dr. Scherer.

„Wichtig war für uns die Skalierbarkeit der IT-Lösung, denn aufgrund der geographischen Gegebenheiten ist die Anbindung von weiteren Einheiten in der Zukunft erforderlich“, ergänzt Dr. Roth. „Auch unsere Assistentinnen haben insgesamt mehr Zeit für die Klientinnen – das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn die Mammographie ist vor allem auch eine seelische Belastung für die Frauen“, so Dr. Roth.

Maximilian Reisch ist mit dem Projektverlauf sehr zufrieden: „Wir haben im Rahmen des Projektes die komplette Integration und Implementierung aller Hard- und Software-Komponenten übernommen. Da wir einige Vorarbeiten in unserer Firmenzentrale in Mönchengladbach vorgenommen haben, konnten wir die Umsetzung des Projekts je Standort innerhalb weniger Tage abschließen und Anpassungen vor Ort auf ein Minimum reduzieren.

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